Nur "High-Tech-Voodoo" für die Blase?

Autor: MW

Direkte elektrische Stimulation, Mikrowelle, Iontophorese oder elektromagnetische Felder - die Physik hat urologischen Patienten einiges zu bieten. Von welchen Verfahren können sie wirklich profitieren, und wann ist Skepsis angesagt?

Die Unterscheidung zwischen sinnvollen elektrophysikalischen Maßnahmen und "High-Tech-Voodoo" ist in der Urologie gar nicht so einfach. Hört man allerdings von Geräten wie "Rotlicht-Softlaser mit pulsierendem Magnetfeld und Steckaufsatz zum Einschwingen von Substraten" - alles in der Größe eines etwas dickeren Kugelschreibers -, geht es eindeutig in Richtung Voodoo, erklärte Privatdozent Dr. Theodor Klotz vom Klinikum Weiden auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie. Werden zudem noch Heilung oder Linderung so gut wie aller gesundheitlichen Probleme mit einem einzigen Gerät versprochen, handele es sich um Scharlatanerie.

Mikrowellen > 43 xb0C schrumpfen Prostata

Als...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.