Nur mehr Wettbewerb hilft

Autor: spr

Er sprach am 18., um 18 Uhr über 18 % und die Reform des Gesundheitswesens: FDP-Stratege Jürgen W. Möllemann. Die 18 sei eine sexy Zahl, erzählte der stellvertretende Bundesvorsitzende, mindestens 18 % will er mit seiner Partei bei der Bundestagswahl holen. Bloß Krankenkassenbeiträge kann er sich in dieser Größenordnung nicht vorstellen.

Und damit das nicht passiert, präsentierte Möllemann bei einem Diskussionsforum der saarländischen Unternehmerverbände eine Radikalkur fürs Gesundheitswesen: Die Patienten sollen künftig wissen, was Arztbesuch und Tabletten kosten. Deshalb sollen sie Rechnungen erhalten x96 von denen sie auch gleich einen Teil selbst bezahlen. Das könne unnötige Doppeluntersuchungen und Doctor's Hopping vermeiden, meint der Politiker. Versicherte, die keine Leistungen in Anspruch nehmen, sollen von ihrer Kasse Vergünstigungen erhalten.

Realisieren will Möllemann das über ein differenziertes Tarifsystem: Jeder kann wählen, welche Leistungen er will. "Freiheit für die Bürger" ist das in seinem Thesenpapier...

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