Nur Risiko-Kandidaten zum Gerinnungs-Check!

Autor: Md

Sie hat keinen nachweisbaren Nutzen, verursacht sinnlose Kosten, beruhigt aber ungemein das

 

ärztliche Gewissen - die Rede ist von der präoperativen Gerinnungsdiagnostik. Landauf, landab wird sie immer noch routinemäßig durchgeführt, kritisierte der Hamburger Chirurg Professor Dr. Jochen Kußmann beim Angiologenkongress*.

Die perioperative Routine- bzw. Gerinnungsdiagnostik muss sehr oft als Ersatz für die vernünftige klinische Untersuchung herhalten. Es ist einfacher, einen Laborzettel auszufüllen, als eine gute Anamnese zu machen und die auch noch zu dokumentieren, wetterte der Kollege vom Allgemeinen Krankenhaus Wandsbek in Hamburg. Aber es gibt noch weitere Gründe für den "Gerinnungsreflex": wenig durchdachte Empfehlungen, der vermeintliche Wunsch des mitbehandelnden Kollegen und medikollegiale Befürchtungen. Viele Chirurgen fühlen sich einfach sicherer, wenn sie einen präoperativen Gerinnungsbefund in der Akte abgeheftet haben, zitierte Prof. Kußmann einen amerikanischen Kollegen.

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