Nurses Health Study

Welche Rolle spielen die im Zusammenhang mit der Fortpflanzung stehenden weiblichen Hormone bei der Entwicklung einer rheumatoiden Arthritis? Dieser Frage nahm sich die Arbeitsgruppe um Dr. Elizabeth W. Karlson vom Brigham & Women Hospital in Boston an.

Nach einer Auswertung der Daten der Nurses Health Study konnte sie zeigen, dass insbesondere dem Stillen eine schützende Funktion zukommt. Der Ausmass des Schutzes ist abhängig von der Stilldauer, wie sie an der Jahrestagung des American College of Rheumatology berichteten. Ab einer Stillzeit von über 12 Monaten bezifferten sie das Relative Risiko mit 0,7. Kinderlose Frauen hingegen wiesen ein relatives Risiko von 1,3 auf, eine rheumatoide Arthritis zu entwickeln. Weitere Parameter, wie Zeitpunkt der Menarche, Anzahl der Kinder, die Einnahme oraler Kontrazeptiva oder eine Hormonersatztherapie hingegen waren nicht mit einem erhöhten Risiko assoziiert.

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