Ohne Eierstöcke weniger Brustkrebs

Autor: FJS

Frauen mit Mutationen des BRCA-Gens sind in puncto Brust- und Ovarialkrebs besonders gefährdet. Entfernt man bei solchen Frauen Eierstöcke und Tuben, sinkt das Erkrankungsrisiko deutlich.

Frauen mit den Genmutationen BRCA1 und BRCA2 haben ein kumulatives Risiko von 50 bis 85 %, im Laufe ihres Lebens Brustkrebs bzw. bis zu 40 % ein Ovarialkarzinom zu entwickeln. Soll man diesen Frauen deshalb zu einer prophylaktischen Entfernung der Eierstöcke raten? Zwei aktuelle amerikanische Studien sprechen dafür. Am Memorial Sloan-Kettering Cancer Center in New York wurde 170 Frauen mit BRCA1- oder BRCA2-Mutation eine prophylaktische Salpingo-Ovarektomie angeboten. 98 Patientinnen entschieden sich dafür, 72 bevorzugten die regelmäßige Überwachung mittels transvaginalem Ultraschall und CA-125-Bestimmung. Innerhalb zwei Jahren entwickelten von den operierten Frauen nur 3 % Brustkrebs, in...

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