Ohne Uterus mehr Dranginkontinenz

Autor: vgl

Hysterektomien steigern das Harninkontinenz-Risiko um 30 bis 60 %. Meist handelt es sich um Dranginkontinenzen, die nach Läsion autonomer und motorisch-sensorischer Neurone des Plexus sacralis bei Durchtrennung der Ligamenta cardinalia entstehen.

Die Harninkontinenz gehört zu den für Frau und Operateur unangenehmsten Folgen der Hysterektomie. Mit einem Fragebogen, der auch einen "urogenital distress inventory" mit 19 Parametern enthielt, wurden in einer niederländischen Studie 1626 Frauen im Alter von 35 bis 75 Jahren bezüglich ihrer Harnblasenprobleme untersucht. 289 (13 %) hatten zuvor eine Hysterektomie aus benigner Indikation.

Stressinkontinenzen waren mit der Frage "Besteht unfreiwilliger Urinverlust bei körperlicher Aktivität, beim Husten oder Niesen?" und Dranginkontinenzen mit der Frage nach unfreiwilligem Urinverlust während plötzlichem Miktionsdrang erfragt worden. In der Hysterektomie-Gruppe waren 120 Frauen unter 60...

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