Operations-Wut in deutschen Kliniken?

Autor: Dr. Anja Braunwarth, Foto: Fotolia

Zücken deutsche Chirurgen oft ohne Not ihr Skalpell? Werden unschuldige Gallenblasen und Blinddärme geopfert, zu viele Strumen, Hämorrhoiden und Hernien reseziert?

In Deutschland erreichen Struma-Eingriffe Rekordzahlen: Jährlich werden mehr als 100 000 Schilddrüsen ganz oder teilweise entfernt – drei- bis achtmal mehr als in Großbritannien oder den USA, berichtete Professor Dr. Detlef Bartsch von der Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie am Universitätsklinikum Marburg.


In Deutschland landen bei Weitem zu viele Strumen beim Chirurgen.

Foto: thinkstock


Die Leitlinien bieten leider nicht genügend Klarheit. Malignitätsverdacht, lokale Beschwerden, dystope Lage oder konservativ nicht zu beherrschende Hyperthyreose gelten als Operations-Indikationen.


Manche Autoren nennen auch den Begriff „ausgedehnte retrosternale Struma“.


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