Wenn die Fischgräte im Hals stecken bleibt ...

Autor: Dr. Anja Braunwarth, Foto: wikimedia/Hellerhoff

Die Mehrheit aller Fremdkörperingestionen, vor allem von Nicht-Nahrungsmitteln, betrifft natürlich Kinder. Doch auch als Erwachsenenmediziner sollte man auf solche Ereignisse vorbereitet sein. Eine aktuelle Leitlinie gibt Hilfestellung.

Erwachsene verschlucken sich meistens am Essen. Aber bei älteren Menschen, psychisch Kranken oder Strafgefangenen sind auch echte Fremdkörperingestionen keine Seltenheit. Außerdem gibt es noch Drogenkuriere, die ihre Ware als "body packer" im Gastrointestinaltrakt mit sich tragen.

Zu 80–90 % werden verschluckte Fremdkörper auf natürlichem Weg wieder ausgeschieden, 10–20 % erfordern eine endoskopische Entfernung, weniger als 1 % einen operativen Eingriff. Die European Society of Gastrointestinal Endoscopy (ESGE) hat nun dazu eine Leitlinie mit 13 Empfehlungen für die Praxis veröffentlicht.

Am Beginn der Diagnostik stehen wie gewohnt Anamnese und körperliche Untersuchung. Dabei geht es auch...

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