Orale Malignome drohen nicht nur Rauchern, auch Zahnprothesen schaden

Autor: Dr Stefanie Kronenberger; Foto: fotolia, contrail

Nichtraucher erkranken gehäuft an oralen Karzinomen, dabei ist die Verteilung auffällig. Besonders Prothesenträger scheinen betroffen.

Australische Forscher haben die Daten von 881 Patienten mit Karzinomen der Mundhöhle und des Rachens aus den Jahren 2001 bis 2011 analysiert. Nichtraucher waren mit 14 % beim Mundhöhlenkrebs und 22 % beim Rachentumor eindeutig in der Minderheit.

Dabei ließen sich deutliche Unterschiede in der Lokalisation bei Rauchern und Nichtrauchern feststellen. So fand sich das Malignom nur bei 33 % der Raucher an der lateralen Zungenschleimhaut, bei Nichtrauchern kam diese Lokalisation bei 66 % vor. Der Mundboden war bei den Rauchern am zweithäufigsten betroffen, bei Nichtrauchern kam dort nur ganz selten eine Entartung vor.

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