Oraler Tyrosinkinasehemmer bremst enthemmte Fibroblasten

Autor: Dr. Angelika Bischoff; Foto: fotolia, cliparea.com

Für Patienten mit idiopathischer Lungenfibrose (IPF) gab es bislang kaum mehr als Sauerstoff und letztlich eine Lungentransplantation. Mit dem Tyrosinkinasehemmer Nintedanib gibt es jetzt ein neues orales Medikament, das die Krankheitsprogression in allen Stadien effektiv verlangsamt.

Patienten mit IPF leiden unter trockenem Husten und zunehmender Atemnot als Zeichen einer restriktiven Ventilationsstörung durch überschießende Vernarbungsprozesse, erklärte Dr. Francesco T.
 Bonella von der Interstitial and Rare Lung Disease Unit der Ruhrlandklinik, Universitätsklinikum Essen. Die Patienten verlieren pro Jahr mehr als 200 ml an forcierter Vitalkapazität (FVC).

Bei der Auskultation fällt ein charakteristisches Knisterrasseln auf. Entscheidend für die Diagnose ist aber das hochauflösende CT. Via Hemmung intrazellulärer Tyrosinkinase-Rezeptoren unterbindet Nintedanib (OFEV®) die Weiterleitung von durch VEGF1, FGF2 und PDGF3 vermittelten Wachstumssignalen, die für die Fibrose-...

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