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Orthostatische Hypotonie: Diagnostik, Therapie und Folgen

Autor: Dr. Angelika Bischoff

Ein Screening auf Orthostase ist anzuraten in gefährdeten Patientengruppen bzw. wenn der Patient bei Lageveränderungen typische Symptome zeigt. Ein Screening auf Orthostase ist anzuraten in gefährdeten Patientengruppen bzw. wenn der Patient bei Lageveränderungen typische Symptome zeigt. © iStock/eggeeggjiew

Innerhalb von drei Minuten nach dem Aufstehen­ sackt bei einer klassischen orthostatischen Hypotonie der systolische Blutdruck um mindestens 20 mmHg ab, der diastolische um mindestens 10 mmHg. Das kann kurz-, aber auch langfristige Folgen haben.

Eine orthostatische Hypotonie erhöht das Risiko für Stürze, kardiovaskuläre Erkrankungen, Depression, Demenz und Tod. Symptomatische Patienten sind zudem in ihrer Lebensqualität erheblich eingeschränkt, weil alltägliche Aktivitäten deutlich schwerer fallen. Etwa ein Drittel der Patienten bleibt asymptomatisch: Ihre posturale Hypotonie wird zufällig entdeckt. Welche klinische Signifikanz dies besitzt, ist unbekannt.

Höheres Lebensalter (> 60 Jahre), Diabetes, Morbus Parkinson und bestimmte Medikamente (z.B. Antihypertensiva, Nitrate, SSRI oder trizyklische Antidepressiva) erhöhen das Risiko für eine orthostatische Hypotonie. Von den über 60-Jährigen sind 20 % betroffen, von den...

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