Ost-KVen wollen Geld sehen

Autor: kol

Das Solidaritätsstärkungsgesetz sah für 1999 einen Honorartransfer aus dem ambulanten Bereich der alten in den der neuen Länder vor. Doch auch heute, im Jahr 2005, sind die Gelder bei den Ärzten zwischen Rügen und Erzgebirge nicht angekommen.

In der jüngsten KBV-Vertreterversammlung haben die KV-Vorsitzenden der Ost-Länder das Thema erneut angesprochen. Die Thüringer KV-Chefin Dipl.-Med. Regina Feldmann spricht von einem „sehr großen Honorartransfer“; entsprechend heftig war der Streit in der Versammlung. Der KBV-Vorstand habe sich klar auf der Seite der Ost-KVen positioniert, betont Feldmann. Trotzdem: Die Gesetzesvorgaben sind bis heute nicht umgesetzt.

Anlass für den Transfer von 1999 waren politische Vorgaben zur maximalen Steigerung der Gesamtvergütung. Da die Entwicklung der beitragspflichtigen Einkommen im Osten 1997, 1998 und 1999 rückläufig war, sank die Gesamtvergütung erheblich (1999 um minus 0,98 %), während sie im...

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