Osteoporose fordert mehr als Dichtemessen

Autor: Md

Wer Osteoporose diagnostizieren will, braucht dafür ein geeignetes Konzept. Und das besteht keineswegs nur aus der Dichtemessung, betont der Wiesbadener Osteoporose-Experte Professor Dr. Dr. Elmar Keck. Beim Fortbildungsforum Medizin aktuell stellte er seine Strategie für die Praxis vor.

 

 

Die Diagnostik der Osteoporose beginnt mit der Anamnese. Fragen Sie nach familiärer Belastung, d.h. Rundrücken oder Knochenbrüchen bei Eltern oder Geschwistern, riet Prof. Keck. Immerhin ist die Osteoporose der Eltern mit 30fach erhöhtem Erkrankungsrisiko für den Patienten assoziiert. Ermitteln Sie bei Frauen auch die erste und letzte Periodenblutung. Beträgt die Zeitspanne dazwischen weniger als 30 Jahre, ist ebenfalls von stark erhöhtem Osteoporoserisiko auszugehen. Das sind die beiden einzigen wirklich "harten" Risiken, so der Kollege. Andere Kriterien, die man so kennt - blonde, schlanke, kinderlose Frau in der Postmenopause, die kalziumarm oder phosphatreich lebt, sich kaum bewegt,...

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