Paclitaxel lässt Nerven wieder sprießen

Autor: Christine Vetter, Foto: thinkstock

Während die Nervenfasern im PNS zur Regeneration befähigt sind, gilt dies im ZNS nicht. Dieses Dogma ist nun ins Wanken gekommen, denn Forscher haben zeigen können, dass der Wirkstoff Paclitaxel das Wachstum von Axonen im Gehirn nach Läsionen steigern kann.

Noch handelt es sich um experimentelle Befunde, diese aber können bei der Behandlung des Schlaganfalls, der Querschnittslähmung und auch bei Sehnervschädigungen künftig durchaus relevant werden. Denn werden die geschädigten Regionen lokal mit Paclitaxel behandelt, so fördert dies das Nervenwachstum und damit die axonale Regeneration. Das zeigen Versuche der Arbeitsgruppe um Professor Dr. Dietmar Fischer von der Neurologischen Klinik des Düsseldorfer Universitätsklinikums.


Der Neurowissenschaftler konnte am Modell des Sehnervs nachweisen, dass die Durchtrennung des Nervs anders als sonst üblich nicht zur Apoptose der Zellen führt, wenn die Verletzungsstelle mit Paclitaxel versetzt wird. Es...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.