Parkinson ist mehr als Zittern und Steifigkeit

Autor: Brigitte Gonschorowski

Entwickelt ein Patient Stimmungsschwankungen, Gedächtnisprobleme oder Schmerzzustände – also nicht motorische Wearing-off-Symptome - sollte die Therapie umgestellt werden. Deshalb muss man gezielt nach diesen Beschwerden fragen.

Nach welchem Behandlungszeitraum Wearing-off-Symptome auftreten, kommt auf die medikamentöse Therapie an – jedenfalls viel früher bei Medikamenten mit einer kurzen Halbwertszeit, erläutert Prof. Reichmann von der Neurologischen Klinik der TU Dresden. Wearing-off ist vor allem ein Phänomen unter einer Behandlung mit Levodopa, da die Halbwertszeit der Substanz nur 1,5 Stunden beträgt. Nimmt ein Parkinson-Patient dreimal täglich 100 mg Levodopa ein, geht es ihm zunächst wunderbar, weil im frühen Stadium der Erkrankung die endogene Dopaminproduktion noch nicht sehr stark herabgesetzt ist. Schreitet die Erkrankung jedoch weiter fort, sinkt die endogene Dopaminproduktion drastisch und der Patient...

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