Parkinson-Patienten – doch früh offensiv behandeln?

Autor: bg

Setzt die Therapie beim Morbus Parkinson verzögert ein, holen die Patienten auch unter Langzeittherapie nicht mehr auf. Dies belegen die Ergebnisse der TEMPO-Studie. „Über den Unterschied in der Progression müssen wir uns noch den Kopf zerbrechen“, meint Professor Dr. Werner Poewe, Innsbruck.

„Die TEMPO-Studie hat auch die Frage aufgeworfen, ob symptomatische Therapien krankheitsmodifizierende Effekte aufweisen“, berichtet Prof. Poewe von der Universitätsklinik für Neurologie in Innsbruck. Denn: Die Unterschiede in der UPDRS*-Progression waren zwischen Patienten mit einem frühen Beginn der Rasagilin-Monotherapie (Azilect®) und einem späten Therapiebeginn auch im Langzeitverlauf nachweisbar.

Erste Daten der doppelblinden, placebokontrollierten, dreiarmigen TEMPO-Studie zeigten: Im Vergleich zur Placebo-Gruppe kam es in den beiden Verum-Gruppen zu einem statistisch signifikanten Unterschied von 4,2 Punkten auf der UPDRS, Teile <forced-line-break />I–III. Eine Subanalyse ergab: Die...

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