Parkinson: Stimulation auch für Ältere

Autor: Dr. med. Barbara Kreuzkamp, Foto: fotolia - Tobilander

Die tiefe Hirnstimula­tion gewinnt zunehmend an Bedeutung in der Behandlung des fortgeschrittenen Morbus Parkinson. Trotzdem verhindern Bedenken hinsichtlich möglicher Risiken einen breiteren Einsatz bei Älteren.

Eingesetzt wird die tiefe Hirnstimulation (deep brain stimulation, DBS) bei Patienten mit fortgeschrittener Parkinson-Erkrankung und unzureichendem Ansprechen auf L-Dopa. In den Genuss der beweglichkeitssteigernden Wirkung kamen bisher allerdings eher jüngere Patienten. Doch würden im Prinzip auch viele ältere Patienten diesen neurochir­urgischen Eingriff benötigen.


Ob Operationsrisiken wie Blutungen, Wundinfektionen und Pneumonien aber tatsächlich das DBS-Einsatzgebiet auf Menschen unter 75 Jahren begrenzen, untersuchte eine retrospektive Kohortenstudie mit den 90-Tage-Outcomes von 1757 operierten Parkinsonpatienten verschiedener Altersgruppen.

Nur Pneumonien traten 
bei Senioren...

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