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PARP-Hemmer eignen sich beim BRCA-Prostatakrebs am besten

Autor: Mascha Pömmerl

In Deutschland beträgt die altersstandardisierte Inzidenz des Prostatakarzinoms 91,6 pro 100 000 Männer. In Deutschland beträgt die altersstandardisierte Inzidenz des Prostatakarzinoms 91,6 pro 100 000 Männer. © Science Photo Library/Anatomical Travelogue

In verschiedenen Studien werden PARP-Inhibitoren gegen metastasierten Prostatakrebs geprüft. Die Effektivität scheint am höchsten bei BRCA-Mutationen zu sein mit Ansprechraten bis zu 83 %.

Eine personalisierte Medizin mit zielgerichteten Therapien ist für viele Krebspatienten heute Alltag. Beim Prostatakarzinom stand eine solche individualisierte Behandlung auf Basis genetischer Veränderungen bisher nicht zur Verfügung. Das änderte sich mit dem Einsatz von PARP*-Inhibitoren.

Die Hemmung des Enzyms in Kombination mit einer homologen Rekombinationsdefizienz (HRD, s. Kasten) führt zur genomischen Instabilität der Krebszelle. Die DNA-Schäden nehmen in den folgenden Replikationsrunden zu und der Tumor stirbt daraufhin ab, erläuterte Professor Dr. Carste­n B­okemeyer vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. 

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