Passende Pilztherapie für Groß und Klein

Autor: Dr. Sascha Bock

Rötlich, randbetont, schuppend – klassische Präsentation einer Tinea. © Prof. Dr. Jörg Faulhaber

Randbetont und schuppend – bei dieser Konstellation steht schnell die Diagnose eines Hautpilzes. Die Behandlung gestaltet sich jedoch deutlich differenzierter. Zumal nicht alle geeigneten Therapeutika auch für Kinder zugelassen sind. Ein Experte stellt seine Strategie bei vier häufigen Dermatomykosen vor.

Ein 16-jähriges Mädchen kommt mit einer anulären, erythematösen Läsion im Kinnbereich in die Praxis (s.  Abb.). Die randbetonte, schuppende Rötung besteht bereits seit Wochen. „Bei einem solchen Befund sollten Sie immer an eine Mykose denken“, betonte Professor Dr. Jörg Faulhaber, niedergelassener Dermatologe in Schwäbisch Gmünd.

Neben dieser ersten auffälligen Effloreszenz finden sich multiple Satelliten am Hals, die ebenfalls schuppen – ein weiteres diagnostisches Kriterium einer Pilzinfektion. Für den Hautarzt lautet dann die wichtigste Frage: „Hast du Tiere?“ Schon Hund, Katze oder Meerschweinchen zu Hause reichen aus, um die Verdachtsdiagnose Tinea corporis zu äußern. Bestätigt wird...

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