Patienten mit Informationen fehl- und überversorgt

Autor: Cornelia Kolbeck, Foto: thinkstock

Ein informierter und mit ausreichenden Rechten ausgestatteter Patient kann Arzt, Krankenkasse oder Apotheker auf Augenhöhe gegenübertreten, meint das Bundesgesundheitsministerium. Der Patient kann den Arzt aber auch ziemlich unter Druck setzen.

„Die gute alte Zeit der Arzt-Patienten-Beziehung, wo der Arzt noch Herr des Wissens und der Kommunikation war“, ist vorbei, bringt es Dr. Ilona Köster-Steinebach vom Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) auf den Punkt. Sie beschreibt einen Wandel vom gleichgültigen und arztgläubigen Patienten hin zum arztkritischen, der gern auch zum Co-Therapeuten wird.

Immer die Patienten fragen, ob sie alles verstanden haben

Dreh- und Angelpunkt bleibt zwar auch künftig das Arzt-Patienten-Gespräch, ist Dr. Köster-Steinebach überzeugt. Doch die Erwartungshaltung der Patienten ändert sich. Ein Grund ist, wie Susanne Mauersberg, ebenfalls vzbv, erklärt, dass das Internet mit interaktiven...

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