Patienten mit minimalem Eingriff unzufrieden

Autor: Marlies Michaelis

Eigentlich gilt es als Fortschritt: Bei Brustkrebs wird heutzutage oftmals nur ein kleiner Teil der betroffenen Brust entfernt, statt die ganze Brust wegzuschneiden. Doch viele so behandelte Frauen sind unzufrieden.

Viele Patient, denen nach einer Brustkrebs-Diagnose nur ein kleiner Teil der Brust entfernt wurde, sind mit dem Ergebnis der Behandlung unzufrieden und erwägen, sich einem weiteren Eingriff zu unterziehen. Das berichtete Howard Wang, Mitautor einer Studie über die Zufriedenheit von Betroffenen nach einer Brustkrebs-Behandlung, auf der Jahrestagung der American Society of Plastic Surgeons in San Francisco.

„Ich habe Patienten, die in meine Praxis marschieren und mir sagen, dass dieser Eingriff ihre Brust retten sollte, aber das, was übrig geblieben sei, sehe für sie nicht wie eine Brust aus“, berichtete Wang. Innerhalb der Studie war jede dritte Frau mit den Ergebnissen unzufrieden.

Einen...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.