Patienten sollen wegbleiben

Autor: kol

Das Universitätsklinikum Greifswald stellt

 

wegen unzureichender Finanzierung der Klinikleitungen seine reguläre Patientenbehandlung ein. Das gab die Klinik Ende November bekannt. Betroffen sind nach Angaben des Ärztlichen Direktors der Einrichtung, Professor Dr. Andreas Greinacher,

 

nahezu alle Fachrichtungen.

Damit werden vom medizinischen Bereich der Ernst-Moritz-Arndt-Universität zirka 300 Fälle nicht wie ursprünglich geplant erbracht. "Wir haben mit den Patienten einen neuen Behandlungstermin im neuen Jahr abgestimmt", erklärt Prof. Greinacher. Es seien "elektive Eingriffe", ansonsten werde der Versorgungsauftrag von der Einrichtung weiterhin erfüllt. Patienten mit akuten Erkrankungen, beispielsweise mit einem Hirntumor, würden selbstverständlich behandelt.

Die Uniklinik begründet ihre "ungewöhnliche Maßnahme" mit der unzureichenden Finanzierung der Hochleistungsmedizin seitens der Krankenkassen. Mit voraussichtlich 36 000 zu behandelnden Fällen in 2002 war die Klinik im vergangenen Jahr in...

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