Patienten sparen und verzichten

Autor: khb

Das GKV-Modernisierungsgesetz verändert das Verhalten von Versicherten und Patienten. Viele wollen sich den rabiaten Leistungsausgrenzungen und Zuzahlungserhöhungen entziehen, aber das gelingt nur Gesunden. Kranke Niedrigverdiener müssen verzichten und sparen.

Welche Auswirkungen der Abbau auf den Gesundheitsstatus der gesetzlich Krankenversicherten hat, wird erst in einigen Jahren zu beantworten sein, vermutet Dagmar Siebert. Die Marketing-Geschäftsführerin bei Ratiopharm präsentierte in Berlin Ergebnisse des „Gesundheitskosten-Monitors 2005“. Knapp 1200 GKV-Versicherte im Alter ab 18 Jahren wurden dafür von TMS Healthcare (bisher: Emnid) repräsentativ befragt.

Demnach hatte im vergangenen Jahr jeder dritte Versicherte höhere Ausgaben für die Gesundheit, und zwar durchschnittlich 150 Euro. Zwei von drei Menschen, die dafür mehr Geld ausgeben mussten, haben an anderer Stelle ihre Konsumausgaben reduziert – vor allem für Freizeitgestaltung, Urlaub,...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.