Patienten spüren schon üblen Vorgeschmack

Autor: det

Selbsthilfegruppen wie die der Diabetiker fühlen sich bei den Entscheidungen zur Positivliste übergangen. An der Liste wird noch gearbeitet, so dass noch nichts endgültig entschieden ist. Wenn KVen oder Kassen in vorauseilendem Gehorsam gegen die Verordnung von Substanzen, die sich auf

 

Zwischenentwürfen nicht finden, vorgehen, stehen

 

Patienten dagegen Rechtsmittel zur Verfügung.

Der Landesvorsitzenden Baden-Württemberg des Deutschen Diabetiker Bundes, Gabriele Buchholz, merkte man Enttäuschung und Ärger deutlich an. Anhörungsmöglichkeiten für Patienten gebe es gar nicht oder zu kurzfristig. Man habe den Eindruck, Betroffene sollten über drohende Einschnitte möglichst nicht informiert werden, damit auch kein Protest laut werde, erklärte sie auf einer von ihrem Landesverband veranstalteten und von der Firma Wörwag unterstützten interdisziplinären Podiumsdiskussion in Sindelfingen. Wenn der Diabetikerverband dann warne, werde ihm vielfach entgegengehalten, Laienorganisationen könnten Richtlinien oder Gesetzentwürfe gar nicht richtig lesen.

Druck auf Ärzte

Obwohl die...

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