Patienten wissen wenig über ihre Antikoagulation

Autor: Sascha Bock, Foto: fotolia, manop20

Regelmäßig die INR messen oder eine Diät befolgen: Diese Maßnahmen gehören zwar zur Therapie mit oralen Antikoagulanzien (OAK) dazu, doch die Behandelten haben oft keine Ahnung, warum.

Um herauszufinden, was Patienten mit Vorhofflimmern wirklich über ihre Gerinnungshemmung wissen, führte die European Heart Rhythm Association eine elektronische Befragung durch. Ungefähr 1150 Patienten aus acht europäischen Ländern beteiligten sich daran.

Die Auswertung ergab, dass drei Viertel der Teilnehmer orale Antikoagulanzien einnahmen: 67 % von ihnen einen Vitamin-K-Antagonisten und 33 % eines der neuen oralen Antikoagulanzien (NOAK), teilweise in Kombination mit einem Thrombozytenaggregationshemmer. Den INR-Zielbereich gaben immerhin 91 % der Befragten korrekt an.

Ging es aber um die Compliance und das nötige Monitoring, zeigte sich ein anderes Bild. Jeder Vierte berichtete, mit...

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