Patientin starb mit Loch im Darm

Autor: AW

"Ich vermute bei meiner Patientin eine Perforation im Magen-Darm-Trakt" - so informierte der Hausarzt den Diensthabenden in der Klinik. Doch statt zum Skalpell zu greifen, gaben die Chirurgen erst mal Schmerzmittel ...

Die 69-jährige Diabetikerin hatte ihren Hausarzt wegen plötzlich aufgetretener starker Bauchschmerzen und Übelkeit um einen Hausbesuch gebeten. Der Kollege stellte brettharte Bauchdecken, fehlende Darmgeräusche und heftige Klopfschmerzen, besonders im Unterbauch fest. "Akutes Abdomen" diagnostizierte er, spritzte ein Schmerzmittel und wies die Patientin in die Klinik ein, nachdem er den Diensthabenden telefonisch informiert und seinen Verdacht auf eine Magen-Darm-Perforation mitgeteilt hatte.

Der Klinikarzt notierte einen ähnlichen Befund wie der Hausarzt und fügte hinzu "seit einigen Tagen Obstipation". Als aber die Abdomen-Übersicht "keine freie Luft und keine Spiegel" zeigte, beschränkte...

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