Paukenröhrchen macht schwerhörig

Autor: SK

Noch Jahre nach Entfernung der Paukenröhrchen hören betroffene Kinder schlechter als Altersgenossen. Denn die Zwangsbelüftung des Mittelohres hinterlässt ihre Spuren auf dem Trommelfell.

In einer prospektiven Kohortenstudie verglich man die Langzeitfolgen von interventioneller und medikamentöser Therapie bei Kindern mit rezidivierender Otitis media und chronischem Mittelohrerguss. Die Kinder waren zu Beginn der Studie zwischen zweieinhalb und sieben Jahre alt, berichten Dr. <ls />Robert Stenstrom aus Vancouver und Kollegen in den „Archives of Pediatrics & Adolescent Medicine“.

Sechs bis zehn Jahre danach fanden sich bei den Patienten, die Paukenröhrchen erhalten hatten, in 81 % pathologische Trommelfellveränderungen (vs. 19 % in der medikamentös behandelten Gruppe). Die konservativ Therapierten hörten auch besser, ihre Hörgrenze lag 2,8 bis 8,1 dB tiefer.

Zieht man zusätzlich...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.