PDE-4-Hemmer: neues Wirkprinzip bei schwerer COPD

Autor: Ulrich Abendroth, Foto: thinkstock

Mehr Luft, weniger Exazerbationen. Durch Hemmung der Phosphodiesterase 4 (PDE-4) mit Roflumilast lassen sich bei schwerer COPD beide Ziele erreichen. Die orale Substanz ist geeignet für Patienten mit schlechter FEV1 und Bronchitissymptomen.

Das antiinflammatorische Medikament wird additiv zu lang wirkenden Bronchodilatatoren (Betamimetika, Tiotropium) verabreicht, erklärte Professor Dr. Roland Buhl von der Universitätsmedizin Mainz. Die Dosis beträg 500 μg/d. Die Tablette soll jeweils zur gleichen Tageszeit genommen werden, ob zu einer Mahlzeit oder nicht, ist unerheblich.


Die Indikation sieht der Pneumologe in den GOLD*-Stadien III und IV, also bei schwerer bzw. sehr schwerer COPD, die laut Leitlinie eine Therapie mit inhalativen Kortikosteroiden (ICS) erfordert. Roflumilast (Daxas®) kann zusätzlich oder anstatt des Steroids verabreicht werden, sagte Prof. Buhl.

Exazerbationsrate um bis zu 25% vermindert

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