Penicillin-Allergie nur Fehlalarm? ?So sichern Sie die Diagnose!

Autor: Maria Weiß

Ihr Patient gibt an, allergisch auf Penicillin zu sein. Doch stimmt das? Ein Experte empfiehlt, die Allergie genauer abzuklären.

Auch wenn Antibiotika tatsächlich für einen Großteil der Arzneimittelallergien zuständig sind, haben viele vermeintliche „Penicillinallergien“ andere Ursachen. Bis zu 10 % der Bevölkerung sind überzeugt, unter einer Penicillinallergie zu leiden. Bei entsprechenden Testungen liegt aber in 80 % der Fälle keine Allergie vor und das angeschuldigte Medikament wird gut vertragen.


Die anamnestische Angabe einer Antibiotikaallergie sollte daher immer kritisch hinterfragt werden, rät Prof. Dr. Ludger Klimek, Zentrum für Rhinologie und Allergologie, Wiesbaden. Andernfalls greift man unter Umständen ohne Not auf weniger effektive oder schlechter verträgliche Reservemittel zurück.

Kreuzallergien mit...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.