Pfusch im Gesicht: Fillerbehandlungen durch Heilpraktiker und Kosmetiker können dauerhaft entstellen

Autor: Dr. Dorothea Ranft

Eine unsachgemäße Faltenbehandlung kann das Gesicht verunstalten. © iStock/microgen

Eine unsachgemäße Faltenbehandlung kann das Gesicht verunstalten – insbesondere wenn Heilpraktiker oder Kosmetiker zur Hyaluronspritze greifen. Dabei muss man auch mit Spätfolgen von Fillern rechnen, die in Deutschland schon länger nicht mehr zum Einsatz kommen.

Als Goldstandard unter den injizierbaren Füllstoffen z.B. zur Faltenglättung gilt die Hyaluronsäure. Allerdings birgt der moderne „Filler“ ein Komplikationsrisiko, vor allem, wenn kein geschulter Arzt am Werk ist. Was passieren kann, demonstriert das Team um Dr. Martin Barsch vom Universitätsklinikum Düsseldorf an drei Fallbeispielen.

Eine 42-Jährige wollte sich die Zornesfalten von einer Kosmetikerin glätten lassen. Bei der Injektion des Hyaluronsäurefillers im Bereich der Glabella kam es zu einem Verschluss der A. supratrochlearis mit Nekrose im Versorgungsgebiet. Die Kosmetikerin „diagnostizierte“ einen Herpes, ohne eine ärztliche Abklärung zu empfehlen. Dabei hätte man zu diesem...

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