Pharmahersteller sollen Solidarbeitrag berappen

Autor: REI

In Erwartung eines milliardenschweren GKV-Defizits aufgrund steigender Ausgaben und durch die Krise bedingter Mindereinnahmen will die Bundesregierung die Arzneimittelhersteller zu einem „Pharma-Soli“ verpflichten.

So könnte bei einem Preismoratorium auf einem Stand von 2009 der Herstellerzwangsrabatt von 6 auf 16 % erhöht werden, sagte Jens Spahn, gesundheitspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestragsfraktion, gegenüber Medical Tribune am Rande der „Elmauer Gespräche“ der Roche Diagnostics GmbH. Spahn stellte das als einen (höheren) Rabatt auf die deutschen Referenzpreise dar, auf die in anderen europäischen Gesundheitssystemen bei der Preisfestsetzung Bezug genommen wird. Auch mithilfe von Festbeträgen sieht Spahn weitere Einsparchancen. Der CDU-Politiker lieferte damit weitere Aspekte zu den „mutigen Schritten“ zur Kostensenkung bei Medikamenten, wie sie BMG-Vertreter am vergangenen Wochenende...

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