Pleitegeier kreist über "Spitzenverdienern"

Autor: AT

Am 4. Oktober konnten es die Hamburger Bürger schwarz auf weiß im "Abendblatt" lesen: "Jede dritte Praxis ist in Geldnot. Bei jeder fünften hat die Bank das Sagen." Ganz andere Töne von der "WELT" am 6.10., in der den Lesern erklärt wird, dass Apotheker, Zahnärzte und Ärzte zu den Spitzenverdienern in Deutschland zählen. MT fragt: Wie kann denn der Pleitegeier über "Spitzenverdienern" kreisen?

"Im Gesundheitswesen wird im Gegensatz zu den Klagen von Lobby-Verbänden gut verdient", schreibt die "WELT" und verweist auf Berechnungen "von Statistikämtern, Ärzteverbänden, Fachinstituten und des Gesundheitsministeriums", die der Zeitung vorlägen. Nach Apothekern und Zahnärzten folgten die Kassenärzte demnach mit einem durchschnittlich zu versteuernden Einkommen von 97 852 Euro (Ost: 78 682 Euro) im Jahr 2001. Allgemeinärzte lägen auch nicht mehr am Ende der Skala, sondern mit einem durchschnittlichen Überschuss nach Abzug der Praxiskosten von 92 157 Euro (Ost: 72 250 Euro) zwar noch hinter Kinderärzten, aber vor Hautärzten, Nervenärzten und Radiologen. Das hört sich gut an. Es wird aber...

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