Pleuraerguss mit Puder trockenlegen

Autor: MW

Ein maligner Pleuraerguss kennzeichnet häufig das Endstadium einer Krebserkrankung. Bevor man den Patienten immer wieder mit Entlastungspunktionen quält, sollte man den Pleuraspalt möglichst früh veröden.

Bei 24 % aller exsudativen Ergüsse findet man eine maligne Ursache, berichtete Dr. Nicolas Schönfeld von der Berliner Lungenklinik Heckeshorn auf einer Pneumologentagung in Berlin. Am häufigsten gehen Bronchialkarzinome, Mammakarzinome und Lymphome mit einem malignen Pleuraerguss einher. Als klinische Symptome stehen Dyspnoe und Reizhusten im Vordergrund.

Nachdem der Erguss röntgenologisch oder sonographisch nachgewiesen wurde, muss eine diagnostische Pleurapunktion, besser sogar eine Thorakoskopie erfolgen, sagte der Lungenfacharzt. Hat man maligne Zellen nachgewiesen, so hängt das weitere Vorgehen von der Grunderkrankung, der Prognose und dem Allgemeinzustand des Patienten ab.

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