Polizei fordert Leichenschau an – eine Stunde für 14 Euro?

Autor: Michael Reischmann

Die Polizei rief den Arzt Freitagnachmittag aus dem kollegialen Vertretungsdienst zur Leichenschau. Jetzt ist sein Entgeltanspruch strittig.

 

 

 

Das Autobahn­opfer bot keinen schönen Anblick: Von einem Lkw überrollt, war es nach der provisorischen Leichenschau des Rettungsarztes in die Leichenhalle des Friedhofs gebracht worden. Da die Polizeibeamten auf die endgültige Leichenschau warteten, unterbrach der herbeigerufene Kollege einen Hausbesuch und begab sich sofort zur fünf Kilometer entfernten Aufbewahrungsstätte.

„Das Unfallopfer war in einem denkbar üblen Zustand. Gottlob hatte ich Handschuhe und Schutzkleidung im Wagen“, erinnert sich der Kollege. „Ich musste auch einige Fragen der Beamten beantworten, die so eine Obduktion vermeiden wollten und konnten.“ Seine Privatabrechnung über 125,93 Euro richtete er an das...

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