Prädiktiver Marker für Bevacizumab gefunden?

Autor: Josef Gulden, Foto: thinkstock

Der antiangiogene Antikörper Bevacizumab bessert die Prognose bei einer Reihe solider Tumoren. Bisher gab es – im Gegensatz zu anderen modernen onkologischen Therapien – keinen Marker, der abschätzen hilft, ob ein Patient ansprechen wird. Niederländische und dänische Onkologen haben nun ein genetisches Merkmal gefunden ...

Die individualisierte Therapie mithilfe von Biomarkern liegt vor allem in der Onkologie stark im Trend: Viele Medikamente wirken nur bei Tumoren, die bestimmte, meist molekular definierte Merkmale tragen, oder bei Patienten, die bestimmte genetische Besonderheiten aufweisen.


Beispiele für weichenstellende Marker sind der HER2-Rezeptor auf Mamma- oder Magenkarzinomen, an den der Antikörper Trastuzumab bindet, oder Mutationen im BRAF-Gen, die z.B. Melanome empfindlich gegenüber BRAF-Inhibitoren wie Vemurafenib machen.

Lange gab es keinen prädiktiven Biomarker für Bevacizumab

Dass es für Bevacizumab keinen solchen Marker gab, wurde...

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