Präventionsgesetz: Mehr als Früherkennung von Krankheiten

Gesundheitspolitik Autor: Michael Reischmann

Thinkstock

Schwarz-Rot will die Gesundheitsuntersuchung ab 35 umgestalten. Der Blick des Arztes soll stärker auf gesundheitliche Belastungen und Risikofaktoren des Versicherten gelenkt werden und in einer Empfehlung für primärpräventive Maßnahmen münden.

Der jüngste Versuch für ein Präventionsgesetz liegt in Form eines Referentenentwurfs des Bundesgesundheitsministeriums vor.

Wie schon im vorherigen Entwurf von Schwarz-Gelb, der am Widerstand aus dem Bundesrat scheiterte, ist erneut eine Umgestaltung des Check-ups vorgesehen (§ 25 Abs. 1 SGB V).

Wegfall von Altersgrenze und zweijährigem Intervall

Dieser sei auf die Früherkennung einer bereits eingetretenen Erkrankung ausgerichtet. Dabei könnten schon vorher Risikofaktoren wie Adipositas, Bewegungsmangel, Rauchen, Alkohol oder Stress durch primärpräventive Maßnahmen vermindert werden.

Sowohl die Altersgrenze von 35 als auch das zweijährige Intervall sollen wegfallen. Der Gemeinsame...

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