Praxisnachfolger werden knapp

Autor: kol

Bis 2011 werden 23 000 Hausärzte in den Ruhestand gehen. Wer von diesen seine Praxis noch an einen jungen Kollegen veräußern kann, wird ein Glückspilz sein, denn Nachwuchs fehlt. Etwa 2200 neue Allgemeinmediziner werden jährlich gebraucht, um die Lücken zu füllen. Die Arbeit am Patienten aber scheint junge Ärzte wenig zu locken.

Die Nachwuchsentwicklung ist alarmierend, so das Resümee der zweiten Studie zur Altersstruktur- und Arztzahlentwicklung, die KBV und Bundesärztekammer vergangene Woche in Berlin präsentierten. Zwischen 1995 und 2001 ist der Anteil der über 59-Jährigen an den ambulant tätigen Ärzten um 55 % und an allen Ärzten sogar um 58 % gestiegen. Dagegen sinkt die Zahl junger Mediziner stetig. Während 1991 noch 27,4 % der Kollegen unter 35 Jahre alt waren, sind es heute nur noch 17 %.

Hausärzte im Osten händeringend gesucht

Die Situation in der hausärztlichen Versorgung bezeichnet die Studie als "gravierendes und besonders dringliches Problem". Das von der Politik gewünschte Verhältnis von 60 % Hausärzten...

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