PRES und RCVS: Hochakut, aber meist benigne

Autor: Manuela Arand, Foto: thinkstock

Plötzliche Kopfschmerzen und Krampfanfälle kennzeichnen sowohl das posteriore Leukenzephalopathie-Syndrom als auch das reversible zerebrale Vasokonstriktions-Syndrom. Beiden ist außerdem gemein, dass sie hochakut und schwer imponieren, aber meist binnen weniger Tage bis Wochen voll reversibel sind.

Sieben von zehn Patienten mit posteriorem Leukenzephalopathie-Syndrom (PRES) landen zunächst auf der Intensivstation – das zeigt, wie dramatisch sich das Krankheitsbild präsentiert, erklärte Dr. Christian Roth von der Klinik für Neurologie im Klinikum Kassel.

Die betroffenen Patienten entwickeln meist Krampfanfälle, häufig sogar als Status epilepticus. Sie treten meist nicht isoliert, sondern als Teil eines Symptomkomplexes auf, zu dem u. a. der dumpfe bilaterale Kopfschmerz und Visusstörungen zählen, etwa in Form einer homonymen Hemianopsie.

Entgleiste Hypertonie ist eine der Hauptursachen von PRES

Diagnostisch wegweisend ist das MRT, das CT liefert meist keine aussagekräftigen Befunde....

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