Prof. Hoppe bietet Brosamen für Hausärzte

Autor: JF

Viele Hausarztvertreter sehen ihre Fachgruppe

 

in den Gremien der Ärzteschaft immer noch benachteiligt. Ein Funktionärsgezänk, das den Arzt an der Basis kalt lassen kann? Wohl kaum - denn die aktuelle Unverkäuflichkeit so mancher Hausarzt-Praxis wegen Nachwuchsmangels zum Beispiel ist die Folge einer verfehlten innerärztlichen Weiterbildungs- und Honorarpolitik.

Die Wahlen im Mai in Köln zum Vorstand der Bundesärztekammer waren für den Vorsitzenden des Bayerischen Hausärzteverbands, Dr. Wolfgang Hoppenthaller, ein Muster für den Umgang der Körperschaften mit den Hausärzten in den letzten 30 Jahren. Nicht einen einzigen Vorstandssitz habe man den Hausärzten zugestanden, beschwerte er sich vehement. Zum Bayerischen Hausärztetag im niederbayerischen Offenberg kam jetzt Bundesärztekammer-Präsident Professor Dr. Jörg D. Hoppe mit einer Quasi-Wiedergutmachung: Künftig sollen die Hausärzte einen der zwei "weiteren" Vorstandssitze als Erbhof erhalten.

Der Hausarzt-Funktionär nahm die Offerte aus Köln zwar erfreut zur Kenntnis, protestierte aber zugleich:...

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