Prof. zur Hausen sucht neue Krebserreger

Autor: CG

Auf den Lorbeeren seiner bahnbrechenden Entdeckungen zum Zervixkarzinom ausruhen? Das ist nichts für Menschen wie Professor Dr. Harald zur Hausen. Ob Magen-, Leber- oder Blasenmalignome, der Nobelpreisträger bleibt krebserregenden Mikroben beharrlich auf den Fersen.

Eine Reihe von DNA-Viren spielt sicher oder wahrscheinlich bei der Entstehung von Malignomen eine wichtige Rolle. So ist das Epstein-Barr-Virus für 10 % der Magenkarzinome verantwortlich, Herpesviren fördern das Kaposi-Sarkom, und „High-risk“-Papillomaviren (wie HPV 16 und 18) treiben nicht nur an der Zervix, sondern auch in Mund und Rachen ihr Unwesen.

Mit Polyomaviren bringt man das Merkel-Zellkarzinom sowie u.a. ZNS-, Nieren- und Dickdarmkrebs in Verbindung, erklärte Prof. zur Hausen vom Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg auf dem Jubiläumssymposium 2009 der Novartis-Stiftung für therapeutische Forschung.

Auch Parasiten nicht unterschätzen

Als berüchtigtes RNA-Virus kennt man den...

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