Progression der Nervenschäden aufhalten

Autor: Roland Fath

Viele Diabetiker entwickeln im Laufe ihrer Erkrankung eine Neuropathie. Durch Früherkennung und richtige Behandlung können schwere Komplikationen wie diabetische Fußulzera verhindert werden. Neben einer möglichst normnahen Blutzuckereinstellung gibt es mit Benfotiamin, dem fettlöslichen Prodrug von Thiamin (Vit­amin B1), eine weitere kausale Therapiemöglichkeit. Die Substanz blockiert zentrale Stoffwechselwege, die eine diabetische Polyneuropathie begünstigen.

Diabetes ist mit einem Anteil von rund 40 % die häufigste Ursache einer sensorischen Neuropathie, berichtete Professor Dr. Karlheinz Reiners von der Neurologischen Universitätsklinik Würzburg. In der Praxis steht dabei die distal-symmetrische Polyneuropathie mit charakteristischen Symptomen wie Ameisenlaufen, brennende oder stechende Missempfindungen sowie Taubheitsgefühl und Störungen des Schmerz- und Temperaturempfindens vor allem an den Füßen im Vordergrund. Alle Fasertypen der peripheren Nerven sind bei einer dia­betischen Polyneuropathie (DPN) betroffen, betonte Prof. Reiners. In der Pathogenese ist nach seinen Angaben außer genetischen Faktoren die Hyperglykämie entscheidend, durch die...

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