Projekt REDEZEIT: Ein offenes Ohr für die Angehörigen von Demenzkranken

Autor: Dr. Anja Braunwarth, Foto: fotolia

Angehörigengruppen sind für Pflegende von demenzkranken Familienmitgliedern eine große Hilfe – aber leider oft unerreichbar. Leipziger Forscher starten daher nun ein telefonisches Hilfsprogramm.

Angehörige von Demenzkranken stehen unter größerer Belastung als Betreuer von körperlich eingeschränkten Menschen. Vor allem nicht-kognitive Symptome wie psychotische Schübe oder Depressionen des Kranken können an den Nerven zerren. Zudem finden viele nur wenig Entlastung oder gar Anerkennung. Dass Angehörigengruppen Unterstützung bieten können, ist zwar gut belegt, doch weite Anreise, kein Ersatz für die Betreuung oder schlicht Zeitmangel machen vielen die Teilnahme unmöglich.

Das derzeit laufende Modellprojekt REDEZEIT soll in dieser Situation einen Ausweg schaffen. Initiiert von der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Leipzig bietet das Projekt pflegenden Angehörigen...

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