Prophylaktisch gegen Infektionen beim multiplen Myelom

Autor: Dr. Miriam Sonnet

Die Wissenschaftler isolierten während der Studie 112 Mikroorganismen – darunter Bakterien-, virale und Candida-Spezies. Die Wissenschaftler isolierten während der Studie 112 Mikroorganismen – darunter Bakterien-, virale und Candida-Spezies. © iStock/Rost-9D

Etwa ein Fünftel der Myelompatienten stirbt an Infektionen. Ob eine antimikrobielle Prophylaxe mit Levofloxacin dies verhindern kann? Ja, sagen die Autoren der TEAMM-Studie.

Forscher um Professor Dr. Mark Drayson, Universität Birmingham, schlossen in die multizentrische Phase-3-Studie TEAMM 977 Patienten mit neu diagnostiziertem symptomatischem multiplem Myelom ein. Diese erhielten 1:1 randomisiert einmal täglich 500 mg Levofloxacin oral oder Placebo für zwölf Wochen. Die Wissenschaftler wollten herausfinden, ob eine antibiotische Prophylaxe die Infektionsrate von Patienten mit multiplem Myelom verringern kann.

Primärer Endpunkt war die Zeit bis zum Auftreten von Fieber oder Tod innerhalb der ersten 12 Wochen der Studie. Fiebrige Episoden verringern bei Myelompatienten die Lebensqualität massiv und erhöhen die Gesundheitskosten, schreiben Prof. Drayson und...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an online@medical-tribune.de.