Prostatakrebs: Oraler GnRH-Antagonist punktet in der Androgendeprivationstherapie

Autor: Dr. Miriam Sonnet

Ein Vorteil besteht darin, dass der GnRH-Antagonist oral eingenommen werden kann. (Agenturfoto) Ein Vorteil besteht darin, dass der GnRH-Antagonist oral eingenommen werden kann. (Agenturfoto) © iStock/Mladen Zivkovic

GnRH-Analoga sind Mittel der Wahl beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom. Doch initial schnellt nach der Gabe Testosteron in die Höhe und sinkt erst danach. Eine Alternative bieten GnRH-­Antagonisten, wovon nun eine orale Formulierung verfügbar ist.

Bislang kamen GnRH*-Antagonisten beim fortgeschrittenen Prostata­karzinom als monatliche Injektion zum Einsatz, doch sie bergen ein hohes Risiko für Nebenwirkungen an der Injektionsstelle. Relugolix, ein neuer Wirkstoff, wird hingegen oral eingenommen. Inwiefern sich Effektivität und Sicherheit von Relugolix von dem bisherigen Standard – dem GnRH-Analogon Leuprorelin – unterscheiden, untersuchten Forscher um Dr. Neal D. Shore, Carolina Urologic Research Center, Myrtle Beach, in der Phase-3-Studie HERO.

Testosteronspiegel schnell und anhaltend gesenkt

Die Therapie (s. Kasten) beendeten 90,2 % des Prüf­arms und 89 % der Kontrolle. Eine Testosteron­suppression unterhalb des...

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