Prüfungsausschuss streicht die Regresse

Autor: KS, online first

Die Proteste und Demonstrationen regressbedrohter Ärzte in Bayern haben zu einem überraschenden Rückzieher des Prüfungsausschusses geführt. Einen Tag vor der Vertreterversammlung der KV Bayerns meldete der Ausschuss: Statt Rückzahlungen in zum Teil sechsstelliger Höhe wird es nur Beratungen geben.

Rund 1900 Kollegen können aufatmen. Von einem Gnadenakt kann aber keine Rede sein, kommentiert einer der Betroffenen, der Mühldorfer Allgemeinarzt Dr. Rüdiger Pötsch, selbst einige Jahre Mitglied im KV-Vorstand. Er glaubt, dass die Prüfgremien wegen der offensichtlichen Rechtsmängel des Verfahrens den Rückzug angetreten haben.

Zunächst waren 5700 Ärzte in die Prüfmaschinerie geraten. Es ging um die Richtgrößen der Jahre 2003 bis 2005. Weil ab 2008 nur noch Prüfungen erlaubt sind, die höchstens zwei Jahre davor betreffen, wären auf die KV Millionenforderungen der Kassen zugekommen, wenn die Verfahren für die Jahre bis 2005 nicht Ende 2007 beendet worden wären. Also drückte der...

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