PSA messen beim Check-up - das ist Unfug!

Autor: Birgit Maronde

Tumormarker haben im Check-up nichts zu suchen, meint die Frankfurter Onkologin Professor Dr. Elke Jäger. Das gilt nach ihrer Auffassung auch für das PSA.

Erweist sich ein Tumormarker, der als Screeningmaßnahme bestimmt wurde, eindeutig erhöht, wird sich zwangsläufig eine umfassende weitere Diagnostik anschließen. Doch solche Fälle sind nicht so häufig. Es ist davon auszugehen, dass zwei Drittel der im Rahmen des Screenings gemessenen Markerwerte im Norm- oder Grenzbereich liegen. Das bedeutet aber nicht, dass die Patienten sicher keinen Krebs haben. Der negative Befund könnte in falscher Sicherheit wiegen, erklärte die Kollegin vom Krankenhaus Nordwest in Frankfurt. Sie sieht darin ein klares Argument gegen ein Screening mit Tumormarkern, auch dem PSA.

Vor dem Therapiestart Marker bestimmen

Für die Bestimmung der Marker gibt es nach ihrer...

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