PSA nach Stent-Implantation unbrauchbar

Autor: AZ

Freies prostataspezifisches Antigen (fPSA) und Gesamt-PSA (tPSA) sind nach einem Stenting der Koronararterien erhöht. Daher kann man beide Tumormarker nach einer solchen Intervention diagnostisch nicht verwerten.

In einer Studie aus der Türkei unterzogen sich 60 Männer mit Verdacht auf eine KHK einer Angiographie der Herzkranzgefäße. Bei 25 Patienten konnten keine pathologischen Veränderungen festgestellt werden. 35 wiesen jedoch relevante Verengungen auf, sodass ein Koronarstent eingelegt wurde. Die Konzentrationen von fPSA und tPSA, den wichtigsten biochemischen Markern für die Diagnose eines Prostatakarzinoms, und das Verhältnis der beiden Serumkonzentrationen zueinander wurden bei allen Teilnehmern vor der Intervention sowie 24 Stunden und 30 Tage danach bestimmt.

Eine Koronarangiographie allein führte nicht zu einer signifikanten PSA-Erhöhung. Mussten die Kranzgefäße allerdings geschient werden,...

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