Psychogene Atemstörungen häufig als Asthma verkannt

Autor: Dr. Andrea Wülker Foto: thinkstock

Die 13-jährige Julia bekommt im Sportunterricht immer wieder Atembeschwerden, doch Salbutamol hilft nicht. Lukas nervt seine Grundschullehrerin mit ständigem Räuspern. Beide Kinder sind nachts beschwerdefrei. Steckt etwa die Psyche hinter ihren Problemen?

Atemwegserkrankungen unterschiedlicher Genese können klinisch mit dem Gefühl der erschwerten Atmung oder Atemnot, mit Husten oder anderen Geräuschphänomenen, Engegefühl, Angst und auch mit Schmerzen einhergehen.

Doch nicht hinter jeder scheinbar typischen Symptomatik steckt tatsächlich eine organische Erkrankung. Nicht selten liegt eine funktionelle oder psychogene Atemstörung vor. Beide Formen zeigen fließende Übergänge und sind oft schwierig voneinander abzugrenzen.

Zudem gibt es keinen standardisierten Test, mit dem sie sich zuverlässig erfassen lassen. Man muss daher davon ausgehen, dass sie oft unerkannt bleiben oder z.B. als Asthma fehlinterpretiert und fälschlicherweise behandelt...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.