Psychose und Parkinson: Differenzialdiagnose oft schwierig

Autor: Maria Weiß

Die Parkinson-Erkrankung kann nicht nur die Motorik beeinträchtigen sondern auch zum psychischen Problem werden. © fotolia/burdun

Treten Psychosen und Parkinsonsymptome gemeinsam auf, ist die Differenzialdiagnose oft nicht einfach. Abgegrenzt werden müssen ein medikamentös induziertes Parkinsonoid, eine Komorbidität sowie die Psychose im Rahmen der Parkinson­erkrankung.

Entwickeln schizophrene Patienten Parkinsonsymptome, könnte es sich um eine anti­psychotikabedingte Nebenwirkung handeln, die mitunter noch sechs Monate nach Absetzen fortbesteht. Gerade bei älteren Menschen besteht allerdings die Möglichkeit, dass ein M. Parkinson als neue Erkrankung hinzugekommen ist, berichtete Professor Dr. Michael Hüll vom Zentrum für Psychiatrie in Emmendingen.

Klinisch lassen sich beide Formen so gut wie nicht unterscheiden. Einziges Differenzierungszeichen ist die häufiger bei M. Parkinson vorkommende Anosmie, die aber im Alter generell zunimmt und vor allem bei Rauchern weit verbreitet ist. Klarheit kann unter Umständen ein 123I-FP-CIT-SPECT (DAT-Scan) mit...

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