Quälender Tinnitus – wie behandeln?

Autor: Ute Ayazpoor

Aktuelle Therapiekonzepte gehen davon aus, dass Tinnitus durch fehlgeleitete neuroplastische Prozesse „erlernt“ wird, aber ebenso wieder „verlernt“ werden kann. Dieser Ablauf lässt sich durch Ginkgo-Spezialextrakt unterstützen.

Pathophysiologisch kann Tinnitus sehr unterschiedliche Ursachen haben, erklärte Dr. Eberhard Biesinger vom HNO-Zentrum Traunstein. Häufig entsteht er im Zusammenhang mit HNO-Erkrankungen wie Hörsturz, Mittelohrerkrankungen, Innenohrschwerhörigkeit oder durch ein Knalltrauma. Er kann aber u.a. auch durch Stress und Überlastung ausgelöst werden.


Vieles deutet laut Professor Dr. Christian Plewnia, Neurophysio­loge an der Universität Tübingen, darauf hin, dass das Ohrgeräusch ein Ergebnis fehlgeleiteter neuroplastischer Prozesse ist. So entwickelt sich Tinnitus durch plastische Veränderungen im Auditorischen Kortex (AK). Peripherer Trigger könne z.B. eine initiale Hörminderung sein.


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